Finanzierungsrunde für Drohnen-Start-up aus Weiterstadt
Das auf Drohnen-Logistik spezialisierte Start-up Wingcopter hat von bestehenden Investoren eine zusätzliche Finanzierungsrunde erhalten. Welche Ziele Wingcopter mit dem frischen Kapital verfolgt.
© Wingcopter
Das in Weiterstadt ansässige Drohnen-Start-up Wingcopter hat im Rahmen einer Finanzierungsrunde zusätzliches Kapital von bestehenden Investoren eingesammelt. Beteiligt waren an der Finanzierungsrunde der in Kopenhagen ansässige Nordic Secondary Fund, der nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr bei Wingcopter eingestiegen war, sowie weitere bestehende Anteilseigner und die Europäische Investitionsbank. Zur Höhe der abgeschlossenen Finanzierungsrunde machen Start-up und Investoren keine Angaben.
Wingcopter entwickelt Drohnen und Drohnentechnologie für den Logistik-Bereich
Spezialisiert hat sich das 2017 gegründete Start-up auf die Entwicklung von Drohnentechnologie und Drohnen, die vor allem im Logistikbereich für die Auslieferung von Waren genutzt werden. Mit dem frischen Kapital plant Wingcopter, die nächsten Wachstumsschritte zu finanzieren, erklärt das Unternehmen in einer Mitteilung. Auf diese Weise soll die Massenproduktion der selbst entwickelten Drohne, der W198, vorangetrieben werden. Darüber hinaus plant Wingcopter mit der luftbasierten Sammlung von Daten ein neues Geschäftsfeld zu erschließen.
Start-up aus Weiterstadt holt neue Experten in die Unternehmensleitung
Um diese Ziele zu erreichen, holt sich das Start-up aus Weiterstadt zusätzliche Experten in die Unternehmensleitung. So tritt Dr. Bernhard Klumpp als Co-CEO und Chief Product Officer in das Unternehmen ein. Darüber hinaus ist Tobias Jordan künftig als Chief Financial Officer tätig. Die drei Wingcopter-Gründer Tom Plümmer (Co-CEO), Jonathan Hesselbarth (Chief Technology Officer) und Ansgar Kadura (Chief Strategy Officer) bleiben weiterhin im Unternehmen tätig.
Die vollständige Pressemitteilung zur abgeschlossenen Finanzierungsrunde ist hier abrufbar. Weitere Informationen zu Wingcopter gibt es auf der Webseite des Start-ups.
Auch interessant für dich
Frankfurter Start-up PanocularAI startet zwei neue Produkte
Das in Frankfurt ansässige KI-Start-up PanocularAI launcht zwei neue, sich ergänzende Produktlinien. Diese ermöglichen KI-Anwendungen direkt auf Endgeräten. In welchen Fällen Kunden davon profitieren.
Jetzt Teil der Start-up-Delegation für den German-African Business Summit werden
In Accra/Ghana findet das 6. Treffen zur Pflege der deutsch-afrikanischen Wirtschaftsbeziehungen statt. Hierzu reist auch eine bundesweite Start-up-Delegation an. Bewerbungen sind bis zum 11. September möglich.
Unterstützung für Start-ups beim Erschließen internationaler Märkte
Mit Auslandsmessen und Company Missions hilft Hessens Wirtschaftsförderer Hessen Trade & Invest Corporates und Start-ups beim Knüpfen internationaler Kontakte. Das Messeprogramm für 2027 steht nun fest.